Laufblogger-Camp 2016 , aka „THE BEACH“ im Harz

Mittwoch – What’s App – „komm doch mit“ Abfahrt Freitag!

Wie bekommt man kurfstig die Familie umgeplant?

Uaaaaaaaaah….Fingerspitzengefühl! Nicht nur das der kleine Mann 2 wird und ich dem Gatten eigentlich Freitag seinen freien Tag zugesagt hatte, stand ich noch vor einigen anderen Probs!

Aber wie macht Lynni das? Genau ich überzeuge und ich habe es geschafft. Irgendwie! Marek von den Running-Twins, hatte mich nun heiß gemacht auf dieses Camp.

1466722314086

Alles fing für mich Donnerstags schon an. Denn am Donnerstag hatte ich in Brandenburg mit noch ein paar Mädels von den Spreeganern eine Team-Staffel bei über 30°C. Woaaaaah war geil.

Wie es bei Staffeln ja leider üblich ist, abends und in der Woche. Also hieß es noch um 0 Uhr, Laufkleidung waschen, duschen und Sachen für das Camp packen.

1 Uhr lag ich im Bett und um 6 klingelte der Wecker. 5 Std. schlaf? Viel zu wenig, wenn man nachts nicht durchschläft. Aber egal… das packe ich, habe ich mir gesagt!

IMG-20160624-WA0011

Sonnenbrille dabei!

IMG-20160624-WA0002

Viele Taschen!

IMG-20160624-WA0004

Bestes Wetter!

Freitag- DER TAG

17 Uhr Abfahrt ab Berlin-Marienfelde. Bäm, ich und in fremde Gefilde S-Bahn fahren. Kann natürlich nur schief gehen.

Irgendwann hatten Marek und ich es dorthin geschafft. Ich glaube ich hätte es nie alleine dorthin geschafft.😀 hahaha. Andreas hat uns am Ausgang des S-Bahnhofes empfangen, zum Glück, denn wir wussten nicht so recht in welche Richtung wir hätten gehen sollen. Danach konnten wir uns im Auto bei Philipp gemütlich machen. Klima sei Dank!

Eine schöne Fahrt stand vor uns, mit zum Glück nur einem Stau der Anlass für etliche Spekulationen war, ob umfahren, drauf ankommen lassen usw. welches Navi zuverlässig ist … gibt ziemlich viele Möglichkeiten musste ich feststellen.

Ziemlich spät abends gegen 21:30 trafen wir dann an der urigen und gemütlichen Herbergshütte ein. Ich war tierisch nervös.

IMG_1295

Alle möglichen Gedanken sind mir durch denk Kopf geschossen:

  • ich bin ja nicht so ein guter Blogger wie die anderen
  • ich stehe mit dem Laufen noch am Anfang und habe null Ahnung davon
  • ich bin der kleine Rollmops
  • ich kenne da niemanden

 

Sind wahrscheinlich Gedanken die jeder hat, die üblichen Unsicherheiten, als Neuling in so einer neuen Gruppe voller Wahnsinniger! Hehe!

Ich finde es ist immer wie so ein Schleier vor dem Kopf wenn man so viele Leute auf einem Haufen kennenlernt. Namen merken? Ehhhh,… Fehlanzeige! Denkt ihr ich kann mir mal eben 15/16 Namen merken? Aber diese Höflichkeitsfloskeln müssen sein. Ich bin ja eher die Tischklopferin. „Hi zusammen, ich bin die Caro!“ Selbe in grün!

Wir Spätankömmlinge durften uns dann erstmal stärken, es gab rel. leckere vegane Gemüseschnitzelchen, mit Reis und so ner roten Sauce. Sicher Tomate. Schmeckte mir zumindest. Dazu gab es ein lecker Bierchen. Yummi. Bester Einstig, auch Alkoholfrei. hehe.

Wir blieben nicht lange drinnen sitzen, dafür war es zu gemütlich draußen beim Feuerkelch.

Romantisch und lustig und „ach“ einfach klasse. Alle beschnupperten sich und verstanden sich auf anhieb. Ich hörte am ersten Abend am liebsten zu. Ich habe wahnsinnig viel gelacht. Herrlich. Der Abstand zum Alltag hatte alle sofort erfasst!

Im Hexenhäuschen

„unsere Herberge Heimathütte“, kam ich übrigens noch gar nicht klar. Habe mich ständig verlaufen. Männerklo, statt Frauenklo. Fremdes Zimmer ist keine Küche…usw.😀

IMAG1679

Es wurde ziemlich spät, aber ich hatte die Hoffnung bis 8 schlafen zu können. Klar, sowas

von naiv, der natürliche Wecker hatte um 6:30 uhr eingesetzt. Grummel.
Um 7:30uhr hörte ich erste Geräusche. Meine Neugier packte mich wer denn schon wach war.

Es wurde unter den Monsterfrühaufstehern der Tisch gedeckt. Die Kaffeemaschine musste man mit Kenntnis bedienen. Da war ich definitiv die Falsche. Langsam kamen alle aus ihren Gemächern gekrabbelt und nicht nur Schneider, Spinnen und Mücken.

 

Heimlich hatte sich des nachts jemand auf dem Hof einquartiert. Naja heimlich? Das war das erste was mir nach dem „Guten Morgen“ gesagt wurde:“Ich glaube der Jan ist heute Nacht angereist“1466841864095

Eine gemütliche Frühstücksrunde, die Fleischesser unter uns waren nicht so glücklich mit dem Käse…ich glaube es wurde sogar von Jagd gesprochen.😀

So nun aber mal zum Hauptthema.

Laufen, Running, Sprinten, Seniorenlauf, Bambini usw…mir egal wie man es nennt.

Ich hatte mich für 20k entschieden. Ich dachte nur: du Vollhorst, wärste mal wandern gegangen. Nagut, entschieden ist entschieden.

Es gab noch die Brocken-Läufer, alles verrückte Sympathisanten. 46k oder so? Ziemlich krass.

1466841864037

Wir trafen uns alle auf dem Hof, eingecremt und geblitzdingst. Gewisse Aufregung das es los geht. Allerdings sollte es nur kurze Zeit dauern. Jan Fitschen inkl. Familie begrüßte uns…nahm ein Blitzfrühstück zu sich und Schloß sich den 20ern an.

Jeah es geht los..

Karten wurden eingestellt, Uhren wurden eingeschaltet. Letzte Pusherrunde für mich. (Letzte von 4)

Zu Beginn ging es schön bergab. Tja, aber aus gewisser Erfahrung aus meiner Kindheit am Teutoburger Wald, wusste ich oder ahnte ich, das dass nur Show war. Der harte Teil, der Bergauf, der kam….aber er siegte nicht.

IMG_6055

Es ging vorbei an Kuhweiden mit braun-gefleckten Muh’s und über einen Pfad ab in den Wald.

Sightseeing „Volume 1“.  Höhlen, komische Felswände die über einen Herausragten, reißende Flüsse- ach nee, kleine Waldbächlein oder Quellen oder was weiß ich. Ein See wo letztes Jahr wohl Wasserratte gespielt wurde, Hardcore-Angler mit magischen verlängernden Angelseilen oder so. Erdbeeren in Mini, Stechfliegen auch „Stehbremsen“ genannt, Müggen, Minispinnen alias Zecken, Wet-Contest für Füße und Kleidung.

Wahnsinn, so viel wo ich gar nicht drauf eingehen kann und will.

In meinem bisherigen Leben bisher nur 10,7 km gelaufen, heute sollten es sage und schreibe 21 werden. *Km 13…Bäm….Beine alles super, nix schwer, aber mein Bauch war eklig. Es fühlte sich an, als ob die nichtvorhandene Bauchmuskulatur einen Massagesalon betreibt. Wie ein Loch im Bauch, wo ein Luftball plaziert wurde. Egal scheiß drauf… weiter und weiter und noch mehr und noch mehr, Fuß vor Fuß und irgendwann war alles wieder supi. Dank Daniel der mir wunderbare Zips gab und nicht von Meiner Seite wich um mich abzulenken schaffte ich es weit.

 IMG_6097

ALLES EINFACH NUR KOPFSACHE

IMG_6139

Ziemlich am Ende unseres Vorhabens gesellte sich Caro 1 zu mir. Man packe 2 Frauen zueinander die wie Oarsch auf Eimer passen, es aber vorher gar nicht wussten. Es fanden echt geile Gespräche statt, Blödeleien, Quatschmachereien, Fotosessions usw. Muss ich mehr dazu sagen?

FEEL FREE!

IMAG1730_BURST011_COVER

…und das alles ab ca. km 15!!! Massig Energie!

Quietschen, jubeln und quieken!IMG_6121

Das geilste zum Schluß des Laufes…da gesellte sich von der verschollenen Gruppe der Philipp zu uns. Er schloß auf und hatte bisl den Harz allein erkundet. Verlaufen gibt es ja schließlich nicht. Während Caro1 mir von ihrem „Highlight“ erzählte das im Kühlschrank auf sie wartete „DIE LIMO“ !

Inzwischen tauchte von vorne die Erkundungstruppe wieder auf. Sie holten uns ab und gaben uns ein Erfrischungsgetränk. Caro1 noch zu mir: Genauso eine habe ich im Kühlschrank in der Heimathütte. Wie cool das es noch ’ne zweite gäbe. Während ich einen kleinen Schluck von der fast leeren Flasche nahm, merkte ich das es bei Caro1 stiller wurde und irgendwie vielen bei ihr die Groschen. „Oh nein, ich glaube das ist meine“

Nach nachfragen, war sie es. Ich bin mir nicht ganz sicher mehr, ob sie einen knallroten Kopf bekam mit Dampf aus den Ohren vor Wut oder nicht. Aber sowas sind die kleinen Dinge die in Erinnerung bleiben.

IMG-20160625-WA0003

Km20….ich fluchte einmal …ich weiß nicht mehr was…revidierte es sogleich wieder. Denn trotz des letztens Anstiegs war alles nur Geil.

Caro1 und Philipp setzten zum Sprint an. Es war so toll.

Ich stellte fest: das war der magischste und wundervollste Zieleinlauf den ich je erlebt habe. Meine ersten 21k waren geschafft.

Es war Hammer. Keine Beinschmerzen…nur Hunger. Ich wollte nur noch Äpfel und was zu trinken.

Wir gesellten uns zu der Invaliden-Wander-Truppe, die wahnsinnig stolze 9km gewandert sind. Trotz Verletzungen, das finde ich ziemlich beachtlich. Ich bin da ja eher die Mimose.

Es wurde gebloggt, Fotos über Hotspots ausgetauscht und auch irgendwann mal geduscht.
Caro1 und ich gingen unter die Dusche. Wir stellten sehr schnell fest, das das Wasser nur für einen Duschling reicht.
Während ich dran war, fand sie die 1. der insgesamt 12 Zecken. Eine nach der anderen. Ich würde mal behaupten es sind ihre neuen Haustiere. Irgendwann machte ich mir Gedanken, ob ich blind bin, ich fand keine. Später aber kam „Gerlinde- die Zecke“ doch noch zum Vorschein. Dank der Lupenaugen von Caro1.

Irgendwann trudelten die wahnsinnigen Brocken-Sprinter wieder auf. Relativ schnell bemerkten wir alle, das wir aushungernde und kurz vorm aussterben Bedrohte Lebewesen sind.

Es wurde also Grillgut geordert. Aber nicht für gefährdete Tiere. Eher für Kleine Chihuahuas. Die Fleischesser konnten so niemals satt werden, niemals. Auch der Salat war eher spärlich.

Was machen ausgehungert Tiere, sie gingen auf Jagd und jagten sich Massig Supermarktware.

Jan tischte Ugali auf. Maismehl oder -grieß, ungesalzen mit oder ohne Speichel…egal. ich fand es gut. Lecker. Phantastisch. Ich glaube aber das ich mit der Meinung fast allein auf weiter Flur stand.

Es wurde gemütlich ein Bierchen nach dem anderen gelehrt, bis langsam der Regen einsetzte.

Das war der Aufruf für den Unterschlupf am Feuerchen.

Es war so gemütlich, trotz des einsetzenden Regens, pardon Monsunregens.

Innerhalb kurzer Zeit stand unser Lager unter Wasser. Wir fingen dann mit Dehnungsübungen an. Beine hoch und anwinkeln. Herrlich.

Nachdem der Schauer ruhe gab, nahm Heimo den Stock in die Hand und befreite und aus den tiefen Gefahren des Wasserlochs. Er hatte sichtlich Spaß an dieser ehrenvollen Aufgabe.

2Plötzlich rief irgendjemand: „eine Kuh!“ Erster Gedanke: „Die wollen uns Veganer doch verarschen.“ Nix da. Da waren wirklich drei wunderschöne Muhs und seit meiner Kindheit auf dem Mastbetrieb habe ich mir gewünscht, frei laufende Rinder/Kühe zu sehen. Ob sie ausgebüchst waren war in dem Moment egal. Diese Anmut, dieses Furchtlose in ihren Augen war der schönste Moment. Sie einfach zu beobachten und den Respekt zu spüren den wir Menschen gegenüber jedem Erdling empfinden sollten war tief. Mir standen die Tränen in den Augen.

So genug geschwafelt. Kommen wir wieder zum Beach, ähm, zum Camp zurück.

Es wurde dämmrig und Jan Fitschen erzählte uns von den kenianischen Abenteuern. Wir wurden eins. Es war als ob wir in Kenia waren. Jan schürte professionell das Feuer und erzählte weiter.

Wie neugierige Heranwachsende lauschten wir ihm. Es war einfach grandios.

IMAG1780

Gegen Geisterstunde oder später!? trollten sich die meisten in Ihre Kajüten. Zum Murmeltierschlaf.

Irgendwann kommt immer das Ende

Sonntag? Abfahrtstag…Abschiedsschmerz…. alles Revue passieren lassen… mehr kann ich dazu nicht mehr sagen, der Rest bleibt in unseren Gedanken und Herzen.

Als andenken bekamen wir alle von Jan das kenianische Armband, was uns noch schneller macht, als nur durch das Ugali!

Danke Jan für deine tolle Widmung und das tolle Buch von dir!

Außer es war ein GRANDIOSES, MEGAHAMMERGEILES *schrei* WOOOOCHENENDE!!! Darauf harz ich einen… (scherz, ich rauche nicht!)

IMG_7464

„THE HARZ“

—> „The Beach“ Wie ich darauf komme? Ja das ist dieser Film mit diesem DiCaprio…Aber wenn man diese Gemeinschaft an diesem Wochenende zum Ausdruck bringen möchte, ist es wie in diesem Film. Eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Interessen. Eine wahnsinnig tolle Zeit mit tollen Leuten. LOVE IT

Jetzt lausche ich noch schöner Musik und schwelge in Erinnerungen.

…und hier könnt ihr die Eindrücke der anderen lesen und euch mitreißen lassen:

 

Impressionen:

Auszeit!

Bin ich zurück?

Ja ich bin zurück!

 

Lange Zeit ist vergangen. Aber mit erfreulichen Nachrichten. September 2013 hieß es:

IMAG2928

 

Und nun bin ich schon im letzen Trimester (39+0)

 

Die Frage am Anfang lautete vegan ja oder nein und es viel mir mit der Übelkeit sichtlich schwer vegan zu leben/essen. Habe ich Tofu nur gesehen…. —> Hello Toillette!

Ich habe mir solche Vorwürfe gemacht, jedoch habe ich mich irgendwann damit abgefunden das ich einfach meinen Gelüsten nachgebe und mich nicht zwinge. Das hat am besten funktioniert.

Jetzt am Ende der Schwangerschaft fällt es mir wieder leichter in Richtung vegetarisch. Ich ziehe meinen Hut vor allen veganen, schwangeren Müttern. Mir wurde in einem Forum gesagt, das ich einfach zu kurz dabei war um die Ersatzprodukte zu kennen.

Ich bin nun ein rollendes Fass, schaut selbst.😀

 

n523v0PYzjI_s720x720 xoEQQECE9pSG_s720x720

 

Gewichtszunahme +23kg

Im September 2013 wurde leider mein Rad geklaut. Seitdem ist noch kein neues in Sicht. Meine Emmi fehlt mir doch sehr.

Sportlich bin ich dann eingebrochen. Weniger Laufen, kein Radl nur noch Yoga. Irgendwann war mein Bauch zu groß und ich habe beim Yoga auch Probleme bekommen.

Letztendlich habe ich mich dann mit spazieren gehen, Yoga zuhause und 1x wöchentliches Schwimmen gehen, begnügt.

 

Nun steht bald die Geburt an und ich freue mich, wieder frei von Gelüsten zu sein und nach der Rückbildung wieder in ein ordentliches Sportprogramm zu starten. Ausserdem befasse ich mich stark mit der weiteren Ernährung. Stillen und vegan, das sollte doch machbar sein. Also im Juli dann ein GO! für meine weiteren Vorhaben.

 

Das war es als kleines Update von mir.

 

Wir freuen uns auf unser kleines Würmchen. Was es dann wird, bekommt ihr sicher mitgeteilt.

Das kleine Schwesterchen freut sich schon.🙂

 

Lynthra’s Chili Sin Carne

chili sin carne

Für 3-4 Personen

Zutaten:

1 EL Olivenoel

200g geräucherter Tofu

1 Zwiebel

1 Möhre

1 Knoblauchzehe

1 Tomate

1 Dose gestückelte Tomaten

100 g Tomatenmark

100 ml Wasser

1 Dose Kidneybohnen

1 Dose Mais

2 TL Mandelmus

Die Würze:

Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

1TL Agavendicksaft

Cayennepfeffer

3 TL Oregano

2 TL Paprika Edelsüß

Paprika Rosenscharf

Thymian

Herstellung:

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Öl in die Pfanne geben. Die Zwiebeln darin andünsten. Den Tofu mit einer Gabel zerdrücken und zur Zwiebel geben und anbraten. Die Knofizehe fein schneiden und auch in die Pfanne geben. Die Möhre und Tomate waschen. Die Möhre fein raspeln und die Tomate in Würfel schneiden, das ganze zu dem Tofugemisch hinzugeben und einköcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer würzen.

Dann das Tomatenmark und den Agavendicksaft hinzugeben. Mit Wasser und den gestückelten Tomaten ablöschen. Einköcheln. Die Paprikagewürze, Oregano, Thymian und Cayennpfeffer nach Geschmack hinzugeben.

Zum Schluß das Mandelmus einrühren und die Kidneybohnen und den Mais unter die Mischung heben.Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wahlweise kann man auch noch eine Chilischote, Tabasco oder andere leckere Schärfe mit dran geben.

Heute ausprobiert und es hat einen leichten Suchtfaktor, denn mein Esslöffel ist nach dem Abendessen immer wieder in der Pfanne verschwunden. *gg*

Lasst es euch schmecken!

Spaghetti in einer Avocadocremesauce

so

Für 2-3 Personen

Zutaten:

250g – 400g Vollkornspaghetti (oder normale Spaghetti)

1 reife Avocado

1 Tomate

1 Knoblauchzehe

250 ml Hafersahne

Saft einer halben Zitrone

Die Würze:

Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Agavendicksaft

Cayennepfeffer

frischer Schnittlauch

Herstellung:

Die Spaghetti in reichlich Salzwasser „al Dente“ kochen.

Die Tomate waschen und einmal quer und längs leicht anritzen. Dann in ein warmes Wasserbad geben, ca. 5min. Dann die Tomaten enthäuten, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Anschließend in einer Pfanne ohne Fett, mit etwas Salz und einen Schuß Agavendicksaft, einkochen lassen.

Den Knoblauch sehr fein schneiden, zerdrücken und zu den Tomaten geben. Ebenfalls etwas einköcheln lassen. Die Hafersahne hinzugeben und auf kleiner Flamme erhitzen.

Derweil die Avocade entkernen und das Fruchtfleisch auslöffeln. Mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Dann mit einer Gabel zerdrücken bis ein cremiger Brei entsteht.

Die Tomaten-Sahne-Mischung vom Herd nehmen und Avocado einrühren.

Das ganze nicht mehr auf die Herdplatte stellen.
Mit Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Spaghetti in die Sauce geben und vermischen. Mit kleingehacktem Schnittlauch garnieren.

Wer es nicht so scharf mag, vorsichtig mit dem Cayennepfeffer umgehen.

Sehr lecker! Ich kann es wärmstens ans Herz legen. Gerade für Avocadoliebhaber.

Good Luck!

Auflauf griechischer Art

Desktop1

Zutaten:

1 Zwiebel

1-2 Knoblauchzehen

200 g  eingelegter Tofu (für Nicht-Veganer: Das ursprüngliche Rezept enthält Feta statt Tofu)

3-4  Tomaten

4 EL Oliven (schwarze oder grüne ist egaI)

6 eingelegte Peperoni

Abwandlung:

1 Paprika (würfeln)

1 Frühlingszwiebel (in Ringe schneiden)

Die Würze:

4 EL Olivenöl

Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Tomante waschen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Den Knofi schälen, dann fein hacken. Den Tofu in Würfel schneiden. Oliven und Peperoni ebenfalls in Ringe schneiden.

Danach Schichten:

Tomaten, Zwiebeln, Tofu, Peperoni, Oliven, Knoblauch, mit 2 EL Oel beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Das selbe für die 2. Schicht.

Danach bei ca. 180°C Ober- / Unterhitze, 40 min in den Backofen.

Was passt dazu? Früher gab es Kräuterbaguette,  leider sind die Handelsüblichen mit Butter versehen, daher kommen diese für mich nicht in Frage. Sehr lecker schmecken auch Vollkornbrötchen dazu. Euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Dann haut mal rein!

Challenge 2.0 – nach kurzer Pause bin ich wieder dabei!

Jetzt ist es soweit…

es geht wieder los und die 2. Challenge hat Heute begonnen.

Mit einem lecker selbstgebackenen Brot, das von einer anderen Challengerin stammt konnte ich mich stärken. Mit leckerem dunklen Mandelmus bestrichen und ab damit in den Mund. Leider ist der Matcha aus gewesen… und nach der Nacht hätte ich super einen gebrauchen können. Was solls – dann halt ohne. Meine Augenränder hingen bestimmt bis zum Boden… Hätte dafür einen Abschleppdienst rufen können, damit die Augenränder weg kommen.

Das Derya-Brot kann ich nur jedem empfehlen! Schön fluffig!

Das Vollkorn-Brot kann ich nur jedem empfehlen! Schön fluffig!

Zum Mittag gab es den Rest von gestern… und dann musste ich zum Feierabend dringend Matcha besorgen. Es ist schon toll den Laden direkt um die Ecke zu haben und direkt dort einzukehren. Dieses Mal habe ich nicht den Matcha von Aiya genommen, da dieser einen ziemlich hohen Preis hat für 30 Gramm. Da werde ich ja auf Dauer arm. Dieses mal habe ich die Eigenmarke mitgenommen.

Teegeschwender! Sowas von Empfehlenswert.

Teegeschwender! Sowas von Empfehlenswert.

Zuhause habe ich nen Maccharinha ausprobiert mit dem neuen Matcha. Geschmacklich ist es kaum ein Unterschied. Ein bisschen Algiger schmeckt diese Variante.  Allerdings merke ich als Allergiker, das mir dieser ein bisschen mehr den Hals zuschnürt. Aber damit kann ich Leben. Fazit: Hätte ich das nötige Kleingeld würde ich nur Aiya-Matcha kaufen.

Heute habe ich meine 22km  (wie jeden Tag) mit dem Rad zurückgelegt. Ich kann mir kaum noch vorstellen ohne diesen Drahtesel unterwegs zu sein. Auf dem Abend bin ich nochmal mit meiner Tocher durch die Gegend geradelt. Einfach Traumhaft, wenn die Straßen nicht mehr so voll sind und man gemütlich durch den Park fahren kann. Auch mal mit ein bisschen mehr Speed.😉

Das Abendessen bestand heute aus Brokkoli, Spinat mit einer leckeren Mandelmus-Zitronen-Creme, dazu,  anstatt Mandeln, Cashewkerne. Sehr, sehr lecker! Ich liebe dieses erfrischende Gericht.

Das gab mal wieder ein tolles Feuerwerk auf der Zunge!

Das gab mal wieder ein tolles Feuerwerk auf der Zunge!

Der erste Tag ist nun fast rum. Mal schauen wann ich müde werde, da ich ja blöderweise den Matcharinha um 17 Uhr getrunken habe. Das war definitiv ein Fehler. Dann muss ich wohl gleich noch ein kleines Workout einlegen.

6kg sollen ja noch runter. Da schadet es sicher nicht.

Bei 74,8 hatte ich Ende April gestartet, jetzt bin ich bei 69,4kg! Jetzt kommt der wirklich schwierige Teil. Aber der wird nicht als Hindernis gesehen, nein, sondern als neue Herausforderung.

Ich fühl mich PUDELWOHL!

Ich fühl mich PUDELWOHL!

PS.: Unserer Nibby geht es relativ gut. Wir hegen jede Hoffnung das sie wieder wird!

Positives denken gibt Kraft!

Wenn ein bedürftiger Mann folgenden Satz mitteilt, ist man in solchen Momenten wie Heute zu tränen gerührt: „Die Herzen die man miteinander teilt, verbinden einen für immer!“

Es ist nun schon 2 Tage her, an dem ich mit unserer Katze Nibby zum Onkel Doc musste. Sie sah so schlecht aus und hat jegliche Nahrungsaufnahme verweigert. Es wurde ein Blutbild gemacht, da der Verdacht nahe lag das es  Fip  sein könnte. Sämtliche Symptome sprechen dafür. Gestern kam dann das Ergebnis, vorerst Fip negativ, dennoch keine Entwarnung. Die kleine hat einen sehr schlechten Leukozyten-Wert. So schlecht, das sie so gut wie kein Immunsystem mehr hat.

Dann musste ich mich entscheiden für die weitere Vorgehensweise. Die Tortur sie in die Klinik zu geben wollte ich ihr ersparen. Um herauszufinden was genau sie hat, müsste sie dorthin. Ich habe mich gegen den Klinikaufenthalt entschieden. Sie bekommt jetzt eine Antibiotikabehandlung und wir können nur hoffen das ihr Zustand nicht schlechter wird.

Der heutige Allgemeinzustand ist gut, sie frisst zwar ihr Nassfutter nicht mehr, jedoch das Trockenfutter. Das erleichtert einen enorm, dass sie wieder frisst. Sie trinkt normal und kuschelt in meiner Nähe wo es geht. Wir können jetzt nur hoffen und optimistisch sein, dass sie es schafft gegen ihre Krankheit anzukämpfen ansonsten müssen wir darüber nachdenken sie über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.

Auf dem Heimweg habe ich einen Mann im Rollstuhl geholfen in seine Wohnung zu kommen. Nibby hatte ich dabei und als ich ging sagte er mir den oben geschriebenen Satz.

Die schnuffelige Nibby

Die schnuffelige Nibby

Ich bin immernoch aufgewühlt und finde es wirklich wahnsinnig toll wie viele Menschen für mich da sind. Es tut wahnsinnig weh wenn es jmd in der Familie schlecht geht. Man denkt viel über die Zeit nach die man miteinander verbracht hat. Wie sie groß geworden ist. Man macht sich auch viele Vorwürfe. Aber daran darf man eigentlich nicht denken. Also passen wir unsere Laune und Gedanken dem Wetter an.

Seit einigen Tagen haben wir wundervolles Wetter. Auf meinem Balkon fangen die Sonnenblumen endlich an zu blühen. Ein wundervoller Anblick. Mal sehen wann die Tomaten reif sind.

Heute ist erst Samstag, ich werde den restlichen Tag mit meiner Tochter nutzen um eine kleine Fahrradtour zu machen. Bei dem Wetter drinnen hocken ist doch eine qual ausserdem brauche ich neue Energie und die bekomme ich nur draussen.

Also auch an euch, raus mit euch und genießt die Sonne. Ist ja leider in Deutschland immer nur eine Frage der Zeit.

Gemüse-Potpourri

1074628_207025422787018_1188675783_o

Zutaten:

2 EL Olivenöl

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

200 g  geräucherter Tofu

60 g  Cashewkerne

200 g  Champignons

je 1 rote, gelbe und grüne Paprika

2 EL  Mandelmus

150 ml  Wasser

20 ml Sojamilch

Die Würze:

1/2 Bd  Basilikum

1/2 TL  Paprika edelsüß

1 TL  Oregano

2 TL  Curry

1 TL  getrockneter Thymian

1 EL  Hefeflocken

Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in die Pfanne geben bis sie glasig sind. Dann den fein gehackten Knoblauch und den in Würfel geschnittenen Tofu mit anbraten. Die Cashewkerne grob hacken und hinzugeben.

Champingons putzen und in Scheiben schneiden. Die Paprikas waschen, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Champinons, sowie die Paprika mit in die Pfanne geben und dünsten. Dann das Mandelmus unterheben und mit dem Wasser und der Milch ablöschen.

Basilikum waschen, trocken tupfen und fein hacken, anschließend unter die Gemüsemasse geben.   Mit Paprika, Oregano, Curry, Thymian und Hefeflocken das ganze würzen und im Anschluß mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt z.B. ein frischer Salat, Hirse oder Nudeln.

Lasst es euch schmecken!

Das Résumé – ca. 30 Tage

Am 28.04.2013 habe ich mich gewogen mit 74,8 kg…Ende Mai habe ich mich entschlossen „Vegan for Fit“ auszuprobieren und heute nach mehr oder weniger 30 Tagen fühle ich mich BOMBIG! mit einem Gewicht von 70,4kg. Natürlich vermesse ich auch meinen Körper, aber da es noch nicht Samstag ist, gibt es noch kein neues Ergebnis.

Das wichtigste allerdings ist, das ich mich wirklich „Vital“ fühle. Die Challenge werde ich für mich umarbeiten, denn ich habe festgestellt, das einige Gerichte bei mir im Hals stecken bleiben. Ne im Ernst, manches kann ich einfach nicht mehr sehen. Welche das sind? Zum Bleistift die Rezepte mit den Zucchinis…oh man, ich fand sie so lecker und nun brauche ich vorerst eine Pause davon.

Was ich defintiv versuchen werde ist weiterhin ohne tierische Lebensmittel auszukommen. Ausser dem Käse fehlt mir nämlich nichts, aber da gibt es ja den Wilhelmsburger und den werde ich mal ausprobieren. Tierisch erzeugte Milch wird es auch nicht mehr geben, denn der Blähbauch ist verschwunden und ich fühle mich einfach besser.

Meine Haut ist zart wie ein Babypopo, naja wollen wir es mal nicht übertreiben…aber schon etwas zarter als davor… die Pickel sind verschwunden, ich bin nicht mehr so arg blass und das Doppelkinn was ich beherbergt habe hat sich in Luft aufgelöst. Toll! Einfach nur Toll!

Weiterhin werde ich mit dem Rad zur Arbeit fahren und einmal die Woche zum Yoga gehen.

Ich verfalle, vor allem am Wochenende, gerne mal zum Vegie und danach hab ich meistens Bauchkrämpfe. Ich denke es ist noch ein etwas längerer Weg bis ich zu einem richtigen Veganer im Bereich des Essens werde. Aber ich will es und ich denke wenn man ein kleines Korn sät, so wächst daraus eine wundervolle Pflanze und so ist es auch mit der Ernährungsumstellung. Angefangen habe ich mit dem kleinen Korn, aber die Pflanze ist noch im Wachstum.

Bald gibt es mal wieder Fotos und auch wieder ein bisschen Alltagsleben, aber wie ich zu Beginn meines Blogs geschrieben habe, habe ich ja mein Leben umgekrempelt. Das heißt natürlich auch, nicht jeden Abend vor dem Rechner sitzen, auch wenn ich das könnte. Aber dann wäre ich wieder da wo ich am Anfang stand. Als seelisches, kleines Häufchen, das sich selber bemitleidet und auch nichts ändern mag.  Das bin ich nicht mehr!

Ich bin ein strahlendes, kleines Hüpftikus!

Ich mach weiter aber anders!

Ich mach weiter aber anders!

 

Achja, da fällt mir noch eines ein! Ich bin ein Matcha-Junkie geworden und auf Balkonien in der grünen Oase genießt es sich am besten!

 

Matcharinha

Matcharinha

 

Da ist er!

„Wann wirds mal wieder richtig Sommer?“

Wer kennt es nicht, dieses Lied von Rudi Carell. Tja und nun haben wir den Sommer da. Vielleicht nur kurz, aber zum genießen und auftanken allemahl genug.
Ich wette nun habe ich mir einen Ohrwurm verpasst und heute Nachmittag frage ich mich wahrscheinlich, woher habe ich zur Hölle dieses verdammte Lied schon wieder. Tadaa, dieses mal von mir selber.

http://www.youtube.com/watch?v=KzEOvyDcVas

Lasst euch einfach mal wieder berieseln während ihr lest….ja auch vom Schlager *gg*

Nun da ich mich ein paar Tage nicht gemeldet habe, sitzt in meinem Kopf wieder ein kleiner Specht der mir sagt: “ Mach mal weiter bitte!“

Diese Challenge die ich bestreite ist ja sehr wundervoll, denn mir geht es besser als je zuvor. Das einzige übel ist, wenn man am Sonntag eine schöne Radtour macht und anschließend eine Kugel Eis verdrückt. Das sollte man wirklich sein lassen. Mein Körper ist solche Dinge nicht mehr gewöhnt und das erst nach nur 17 Tagen (?!) Hatte ich Bauchposaunen. Aber man darf sich auch mal so etwas gönnen.

Trotzdem purzeln meine Mehleinlagerungen.

Mittlerweile bin ich Waagesüchtig. Das geht so nicht weiter.

Jeden Tag geht mein Gewicht runter, was ja toll ist aber ich weiß irgendwann kommt der Tag wo mein Gewicht stagniert. Also brauche ich einen Ort wo ich an die Waage nicht so schnell heran komme. Böses Ding. Es ist ja nicht so das es nur bei mir so ist… aber diese Waage verursacht schlechte Laune. Bei mir im Moment zwar nicht aber der Zeitpunkt wird wieder kommen. Genauso wie ich den Kilometerzähler am Rad abgebaut habe, wird die Waage abgeschafft. Eine Uhr wird nach Feierabend auch nicht mehr benötigt. Was ist denn Zeit? Wir haben viel Zeit wenn wir nicht immer dahin schauen. Die Zeit setzt uns nur unnötig unter Druck… also weglassen.

Draussen sind es angeblich 29°C. So kanns weitergehen… Meinetwegen auch die 30er Marke.

Bei dem Wetter darf ich es auch mal wieder wagen in ein Kleidchen zu schlüpfen, das endlich nicht mehr wie Schwangerschaftsmonat 7 aussieht.

Ich liebe diese Schuhe!!!

Ich liebe diese Schuhe!!!

Das war am Donnerstag!

——————–

Heute ist Sonntag und nach einem wundervollen Wochenende lasse ich den Tag nun gemütlich ausklingen. Mit ein bisschen selbstgemachter Schokolade ohne Milch. =) So wahnsinnig lecker, aber das habe ich mir verdient.Ich werde die Tage berichten welche Stadtwanderungen ich unternommen habe.

Naaaa, wer klaut denn da die Schoki?

Naaaa, wer klaut denn da die Schoki?

So lecker mit Nüssen und Trockenfrüchten.

So lecker mit Nüssen und Trockenfrüchten.

Bis dahin… genieß das Leben in vollen Zügen.